Wie funktioniert Leasing eigentlich?
Antwort:
Das Autoleasing ist eine Finanzierungsform bei der Sie ein KFZ anmieten und nach Ablauf der Mietdauer die Option zum Kauf des Fahrzeugs zu einem vorher festgelegten Restwert haben. Bei dieser Finanzierungsvariante entsteht eine Art Dreiecksbeziehung. Denn der Autohändler (bzw. der Hersteller) verkauft in diesem Falle den PKW an eine Leasinggesellschaft.
Der Fahrzeughersteller liefert das Fahrzeug allerdings an Sie (den Leasingnehmer) aus. Der Leasingvertrag wird mit der Leasinggesellschaft abgeschlossen und an diese werden auch die vereinbarten Raten gezahlt. Alle Verhandlungen erfolgen in der Regel mit dem Fahrzeughersteller/Autohändler und nicht mit dem Finanzierer (Leasingfirma). Dies gilt auch für Reklamationen und Garantiefälle. Ebenso müssen Sie als Nutzer (Leasingnehmer) des KFZ auch anfallende Reperaturen oder Schäden bei höherer Gewalt (z.B. Hagelschäden) bei der Vertragswerkstatt/Hersteller reparieren lassen und auch zahlen.
Meist wird im Leasingvertrag eine Kilometerlaufleistung vereinbart. Ist diese nach Ablauf der Mietfrist überschritten oder befindet sich das Fahrzeug in einem schlechten Zustand müssen Sie extra zahlen. Bei Überschreitung der vertraglich vereinbarten Laufleistung müssen Sie in der Regel für jeden Kilometer einen bestimmten Betrag zuzahlen. Sind Schäden am Fahrzeug vorhanden oder andere Mängel zu beklagen werden diese ebenfalls auf den Restwert aufgeschlagen.
Dies kann den Kaufpreis (Restwert) für das Fahrzeug deutlich erhöhen, wenn dieses nach Ablauf des Leasingvertrages gekauft wird.
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