Dienstag, Juli 26, 2016

Häufige Fragen zum Konto

Antworten auf häufig gestellt Fragen rund um Bankkonto und Geschäftskonto, den Zahlungsverkehr sowie zu Kreditkarten und Bankkarten finden Sie hier:
Bank und Konto FAQ

Girokonto ohne Schufa

Vielen Menschen wird ein normales Konto aufgrund einer negativen Schufauskunft verwehrt. Weil der Negativeintrag bedeutet, das die Bank vorraussichtlich wenig Geld mit diesem Kunden verdient, wird der Antrag auf Kontoeröffenung abgelehnt. Doch jeder hat das Recht auf ein Girkonto und keine Bank darf Kunden ablehnen. Sie muss, auch bei negativer Schufa, ein Konto auf Guthabenbasis anbieten. Mehr Infos:
Konto für jedermann
P-Konto, das Konto mit Pfändungsschutz

Kostenloses Giro-Konto

Gebührenfreies Girokonto bei vielen Banken – Aber: „Kostenlos ist nicht gleich kostenlos“

Frau mit Kreditkarte kauft im Internet ein Immer mehr Banken bieten Ihren Kunden ein Gehaltskonto ohne Kontoführungsgebühren. Vor allem Direktbanken und Online-Banken, aber auch kleine regionale Anbieter haben kostenlose Konten für Ihre Kunden im Angebot. Man muss jedoch die Spreu vom Weizen trennen. „Kostenlos“ ist nicht überall gleich. Bei einigen Banken ist ein solches Konto an Bedingungen (z.B. Mindestguthaben oder Mindestumsatz) gebunden. Sind die Bedingungen einmal nicht mehr erfüllt, fallen dann doch Gebühren an. Bei anderen Widerrum spart man sich zwar die Gebühren fürs Konto, dafür fallen aber Kosten für EC Karte (Girokarte), Kreditkarte oder das Geld abheben an.







Fakt ist: Ein Konto ist für den Kunden nur wirklich kostenfrei, wenn alle Waren und Dienstleistungen für Kontoführung und Zahlungsverkehr gratis verfügbar/nutzbar sind. Legt man dieses Raster über die bundesweit verfügbaren Angebote, bleiben nur noch einige wenige Anbieter übrig, welche wirklich kostenlose Konten anbieten. Es haben vor allem Internetbanken die Nase vorne. Sie bieten Konten an, die nur per Telefon oder Computer geführt werden können. Wer gut mit dem PC vertraut ist, kann bedenkenlos ein solches Konto wählen. Es steht einem Konto bei einer Filialbank fast in nichts nach.

Möchte man einen persönlichen Ansprechpartner in einer Filiale zur Verfügung haben, dann wird es schwieriger ein Gratis-Konto zu finden. Nur wenige Filialbanken bieten ein wirklich gebührenfreies Konto ohne wenn und aber.



TIP: Oft bekommt man sogar bei der eigenen Hausbank ein kostenfreies Konto. Viele Banken möchten keine Kunden verlieren und bieten Ihren Bestandskunden ein kostenloses Girokonto auf Nachfrage an. Wichtig ist es explizit auf der Bank danach zu fragen. So kann man sich evt. den Bankwechsel und den damit verbundenen Papierkrieg ersparen. Sollte man sich mit der Hausbank nicht einigen können, bleibt immer noch der Wechsel zu einer anderen Bank.

Wichtig vor dem Bankwechsel: Was ist alles Inklusive?

Überlegen Sie vor dem Bankwechsel was Ihnen wichtig ist. Wichtig ist vor allem, dass man kostenfrei Bargeld abheben kann und wo (Anzahl der Automaten). Wichtig ist auch die Höhe der Dispositionszinsen oder die Erreichbarkeit der Kundenberater. Die Dispozinsen sollten so niedrig wie möglich sein (Lesen Sie hierzu auch unsere Meldung Verbaucherschützer kritisieren horrende Dispozinsen). Des weiteren gilt es zu klären: Was ist bei dem Konto alles mit inklusive? Gibt es die EC/Girokarte und Kreditkarte kostenlos dazu?


Kostenloses Konto mit Bedingungen?

Einige Konten sind an Bedingungen gebunden damit Sie gebührenlos bleiben. Stellt die Bank solche Bedingungen, dann ist das kostenlose Girokonto nur solange gratis, wie die Bedingungen erfüllt sind. Sobald man die Vorgaben nicht mehr einhalten kann, fallen Gebühren an.

Nachfolgend einige Bedingungen die bei einigen Banken erfüllt sein müssen, damit die Bank auf die Kontoführungsgebühr verzichtet.

- Mindestgeldeingang: Einige Banken verlangen, dass Gehalt oder Rente in bestimmter Höhe (z.b. 1500 Euro/Monat) auf dem Konto eingeht. Sonst kann es nicht eröffnet werden.

- Sparvertrag: Der Kunde muss bei der Eröffnung zeitgleich einen Sparvertrag abschliessen in den er/sie regelmässig Geld einzahlt

- Begrenzung der Buchungen: Hier kann man als Kunde nur eine bestimmte Anzahl Buchungen pro Monat kostenfrei tätigen. Überschreitet man sein Kontingent, fallen Kontoführungsgebühren an.

- Mindestumsatz mit der Kreditkarte: In diesem Falle muss man eine Mindestanzahl an Buchungen/Einkäufen mit der Kreditkarte bzw. Girokarte tätigen, sonst fallen Gebühren an.



Neueröffnung und Kündigung - So läuft der Wechsel zur neuen Bank:

Grundsätzlich gilt: Niemals das alte Girokonto kündigen so lange man noch kein neues hat. Eröffnen Sie erst das neue Girokonto, Ihr altes können Sie später kündigen.

1 Wahl der neuen Bank

Wer bei seiner eigenen Bank kein günstigeres Konto bekommt steht vor der Frage ob Direktbank oder Filialbank für das neue Konto. Hat man die Entscheidung getroffen und einen Anbieter gefunden ist zu klären, wo man überall kostenlos an Bargeld kommt (Anzahl der verfügbaren kostenfreie Geldautomaten) und ob die restlichen Konditionen (z.b. Höhe der Überziehungszinsen, kostenlose Kreditkarte und EC Karte?) passen.


2 Kontoeröffnung

Hat man eine passende Bank gefunden, dann muss zur Eröffnung des Kontos ein schriftlicher Antrag gemacht werden. Hierzu füllt man die Papiere bei der neuen Bank aus. Bei vielen Onlinebanken und Direktbanken ist ein Post-Ident Verfahren notwendig. Fast alle Banken wollen einen Einkommensnachweis (Gehaltbescheinigung) sehen und verlangen das man in die Schufaklausel einwilligt.

Ist die erste Anmeldeprozedur abgeschlossen, bekommt man per Post seine neuen Kontokarten (Giro, EC-Karte) und die zugehörigen Pins gesendet. Hat man Onlinebanking beantragt bekommt man zusätzlich noch Dokumente (TAN Liste) oder Geräte (Kartenleser) fürs Online-Banking.



3 Neue Bankverbindung publik machen

Sobald man weiss, dass die Kontoeröffnung geklappt hat, kann man die neue Bankverbindung an Dritte weitergeben. Grundsätzlich sollten Sie alle Personen/Firmen über die neue Bankverbindung informieren die regelmässig Geld von Ihrem Konto überwiesen bekommen (z.B. per Dauerauftrag) oder abbuchen (per Lastschrift). Typischerweise gehören hierzu z.b.:

Arbeitgeber
Versicherungsanbieter
Vermieter/Bank der Baufinanzierung
Bausparkassen/Tagesgeldbank etc.
Telefon/Internet/DSL-Anbieter
Handyprovider
GEZ
Versandhäuser mit Abbuchungsermächtigung
Strom/Gas/Wasser-Anbieter


Damit man niemanden vergisst, ist es ratsam die Kontoauszüge der letzten Monate zu überprüfen. Dort finden Sie, wer alles Geld in regelmässigen Abständen auf Ihr Konto überweist oder von Ihrem Konto einzieht.


4 Kündigung Ihres alten Girokonto

Man sollte das alte Konto trotz des Wechsels 2-3 Monate parallel zum neuen Konto weiterführen. Dies dient nur zur Sicherheit, um zu sehen ob man evt. jemanden vergessen hat über den Kontowechsel zu informieren. Die Kündigung bei der alten Hausbank kann formlos erfolgen. Das heisst Sie brauchen hierfür kein extra Formular auszufüllen. Es reicht wenn Sie der Bank schriftlich mitteilen das Sie Ihr Konto kündigen wollen. Wichtig: Teilen Sie Ihrer alten Bank die neue Bankverbindung mit, damit das Restguthaben auf Ihre neues Girokonto überwiesen werden kann.


TIP: Ein Girokonto können Sie immer ohne die Einhaltung einer Frist kündigen. Die Bank darf für die Kündigung nichts berechnen. Die Kündigung muss also immer kostenlos sein. Viele Banken bieten auch einen Kontowechselservice an. Dann kümmert sich die neue Bank darum das Ihr altes Konto gelöscht wird und das Restguthaben dem neuen Giro-Konto gutgeschrieben wird. Sie erteilen der neuen Bank dafür dann eine Vollmacht.


Girokonto und Bank Vergleich:



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Kommentare (1)Add Comment
0
Auflösung Girokonto
geschrieben von Kathrin, Januar 18, 2014
Auch ich habe mein Konto auflösen müssen weil mein AG mir keinen Lohn gezahlt hat.Die Sparkasse wo sich mein Konto befand berechnete mir folgende Posten Zustellung der Kontoauszüge in Summe 8€;[obwohl ich an diesem Tag das Konto auflöste,Kontoauflösung 4,10€ zusätzlich Packetpreis 10€( es hatten keine weiteren Abbuchungen stattgefunden)Porto11,50€ für Benachrichtigungen( hatte ich nicht verlangt) und das alles im gleichen Zeitraum.

Soweit zum Thema die Bank darf keine Kosten für Auflösung verlangen oder wie zocket die Bank noch den Kunden ab bevor er geht.

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